Strahlentherapie bei Lungenkrebs: Wie lässt sich das Risiko für kardiale Ereignisse weiter minimieren?

2021-03-08T08:40:51+01:00

Eine aktuelle Studie definiert konkrete Schwellenwerte, ab wann für Patientinnen und Patienten mit nicht kleinzelligem Lungenkrebs mit und ohne vorbestehende KHK ein erhöhtes Risiko für kardiale Folgeerkrankungen nach Strahlentherapie besteht. Die moderne Hochpräzisionsbestrahlung erlaubt eine exakte Bestrahlung und so könnte durch Therapieanpassung das Risiko für strahlenbedingte Folgeschäden am Herzen zukünftig weiter reduziert werden. Doch angesichts der in den letzten Jahren gestiegenen Überlebensprognose von Lungenkrebspatienten steigt auch der Stellenwert einer kardioonkologische Nachbetreuung.

Strahlentherapie bei Lungenkrebs: Wie lässt sich das Risiko für kardiale Ereignisse weiter minimieren?2021-03-08T08:40:51+01:00

STRAHLEN FÜR DAS LEBEN

2021-02-19T15:23:53+01:00

STRAHLEN FÜR DAS LEBEN - DEGRO,

Eine Broschüre für Strahlentherapie-Patienten, deren Angehörige und alle Interessierte.
STRAHLEN FÜR DAS LEBEN2021-02-19T15:23:53+01:00

Weltkrebstag 2021: Personalisierte Strahlentherapie trägt zu verbesserten Behandlungsergebnissen bei

2021-02-19T15:24:09+01:00

Am 4. Februar wird der jährlich von der Union Internationale Contre le Cancer (UICC – Internationale Vereinigung gegen Krebs) ausgerufene Weltkrebstag begangen. Das Anliegen ist die Aufklärung der Bevölkerung über Früherkennung und Prävention sowie zum Stand der Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen. Dabei rückt aktuell ein Aspekt zunehmend in den Fokus: Die personalisierte Therapie. „Auch in der Strahlentherapie wird sie vor dem Hintergrund neuer Erkenntnisse in Bezug auf Biomarker, Tumorzelleigenschaften und auch geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Behandlung von Krebserkrankungen immer mehr an Bedeutung gewinnen.“ Davon ist die Sprecherin der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO) Univ.-Prof. Dr. med. Stephanie E. Combs überzeugt.

Weltkrebstag 2021: Personalisierte Strahlentherapie trägt zu verbesserten Behandlungsergebnissen bei2021-02-19T15:24:09+01:00

Strahlentherapie nicht aus Sorge vor Corona verschieben!

2021-02-19T15:25:14+01:00

Viele Patientinnen und Patienten zögern aus Angst vor SARS-CoV-2 notwendige Therapien hinaus, sogar Krebstherapien. Auch Strahlentherapien werden verschoben, obwohl die Ansteckungsgefahr in den Strahlenkliniken gering ist und ein Therapieaufschub zu einer schlechteren Prognose führen kann. Die DEGRO rät Betroffenen, die Krebstherapien durchzuführen, unter strikter Einhaltung der AHA-Regeln in den Kliniken. Bei großer Sorge und sehr schlechtem Allgemeinzustand sollte das Gespräch mit dem behandelndem Radioonkologen gesucht werden, um eine individuelle Risikobewertung vorzunehmen. In einigen Fällen kann eine Änderung der Fraktionierung oder Verkürzung der Therapie erfolgen.

Strahlentherapie nicht aus Sorge vor Corona verschieben!2021-02-19T15:25:14+01:00

Einfluss des Zeitverzugs von Diagnosestellung bis zum Therapiebeginn auf die Sterberate bei Krebspatienten

2021-01-13T09:34:21+01:00

In der aktuell veröffentlichten Studie von Hanna et al. im British Medical Journal (*) wurde der Einfluss des Zeitverzugs von Diagnosestellung bis zum Therapiebeginn auf die Sterberate bei Krebspatienten in einer retrospektiven Meta-Analyse von über 2000 Artikeln in einem Zeitraum von 20 Jahren (2000 bis 04/2020) untersucht. Betrachtet wurden die häufigsten Tumorentitäten (Blase, Brust, Lunge, Colon, Rektum, Kopf-Hals, Zervix). Wegen des meist indolenten Verlaufs wurde das Prostatakarzinom bewusst ausgeschlossen. Der negative Effekt des Zeitverzugs aller drei Anti-Tumortherapien (OP, Strahlentherapie, Systemtherapie) wurde in 4-wöchigen Intervallen gemessen. Ergebnis: Bei allen drei Therapieformen führte ein Zeitverzug von 4 Wochen zu einer signifikant erhöhten Sterberate.

Einfluss des Zeitverzugs von Diagnosestellung bis zum Therapiebeginn auf die Sterberate bei Krebspatienten2021-01-13T09:34:21+01:00

Die Kraft von Strahlen: DEGRO würdigt W. Conrad Röntgen als Nestor

2020-11-03T15:38:07+01:00

Am 8. November 1895 beobachtete Wilhelm Conrad Röntgen bei einem Experiment Leuchteffekte eigentlich unsichtbarer Strahlen. Nur sechs Jahre später, nach Veröffentlichung seiner Arbeit „Über eine neue Art von Strahlen“, erhielt er 1901 dafür den ersten Nobelpreis für Physik. In der Begründung des Komitees wurde damals die praktische Bedeutung der Entdeckung hervorgehoben. Weil diese auch heute noch, 125 Jahre nachdem dieser Meilenstein gesetzt wurde, für die medizinische Diagnostik und Therapie von unschätzbarem Wert ist, würdigt und ehrt die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e. V. (DEGRO) W. Conrad Röntgen als ihren Nestor.

Die Kraft von Strahlen: DEGRO würdigt W. Conrad Röntgen als Nestor2020-11-03T15:38:07+01:00

DIE STRAHLENTHERAPIEN OSTALB UND SCHWÄBISCH GMÜND INFORMIEREN

2020-09-21T14:14:11+02:00

Durch Ernährung und Verhalten können wir offensichtlich Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen. Dies zeigt sich z. B. an Studien mit Migranten: Innerhalb von ein bis zwei Generationen gleichen diese sich dem Krebsrisiko am neuen Wohnort an, höchstwahrscheinlich durch Übernahme der dortigen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. ....weiterlesen

DIE STRAHLENTHERAPIEN OSTALB UND SCHWÄBISCH GMÜND INFORMIEREN2020-09-21T14:14:11+02:00

Strahlentherapie verdoppelt Überlebenszeit bei oligometastasiertem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs

2019-07-12T18:15:13+02:00

Strahlentherapie verdoppelt Überlebenszeit bei oligometastasiertem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs Eine neue Studie [1] präsentiert das längerfristige Ergebnis der ersten randomisierten Studie zur lokalen Behandlung von Metastasen beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom mit maximal drei Metastasen zusätzlich zur Chemotherapie. Die zusätzliche lokal konsolidierende Therapie (in über 85% der Fälle handelte es sich um eine Hochpräzisionsbestrahlung) zeigte sich dabei hocheffektiv und verlängerte das Gesamtüberleben der Patienten signifikant. Das Ergebnis fiel bereits bei einer relativ kleinen Zahl an Patienten so deutlich aus, dass die Studie vorzeitig beendet wurde. Lt. DEGRO-Präsident sollte dieses Studienergebnis Eingang in die Leitlinien finden.

Strahlentherapie verdoppelt Überlebenszeit bei oligometastasiertem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs2019-07-12T18:15:13+02:00

Die Strahlentherapie Ostalb stellt digitale Weichen im Sinne des Patientenwohls

2019-07-01T16:26:53+02:00

Die Strahlentherapie Ostalb stellt digitale Weichen im Sinne des Patientenwohls Einführung- digitale Terminbuchung für Erstgespräche und Nachsorge Den nächsten Sommerurlaub buchen, die Lieblingsschuhe kaufen, ein Taxi bestellen oder das Essen nach Hause liefern lassen – über das Internet ist vieles möglich und trägt zur Vereinfachung des Alltags bei. Warum nicht auch Termine zum Erstgespräch oder zur Nachsorge in der Strahlentherapie Ostalb online vereinbaren, dachten sich die Mediziner und Praxisinhaber Dr. med. Sandra Röddiger und Dr. med. Ralf Kurek. Mit dem digitalen Terminmanagementservice von „Doctolib“ profitiert nicht nur die Strahlentherapie Ostalb, sondern auch zuweisende Ärzte und nicht zuletzt die Patienten. Arztpraxen sind mit einer Vielzahl täglicher Herausforderungen konfrontiert.

Die Strahlentherapie Ostalb stellt digitale Weichen im Sinne des Patientenwohls2019-07-01T16:26:53+02:00

Strahlentherapie im Alter – Fokus auf die Lebensqualität

2019-06-17T11:55:25+02:00

"Strahlentherapie im Alter – Fokus auf die Lebensqualität" Die Altersentwicklung in Deutschland wird künftig für die medizinische Versorgung eine Herausforderung darstellen. Gerade bei der Krebsbehandlung wird zurzeit diskutiert, wie mit dem „grauen Tsunami“, der erwarteten drastischen Zunahme älterer Patienten, umzugehen ist. Im Rahmen patientenzentrierter, interdisziplinärer Versorgungskonzepte ist die Strahlentherapie eine effektive Möglichkeit, Leben zu verlängern ohne dabei die Lebensqualität zu beeinträchtigen. Wie wichtig aber ein spezialisiertes, individuelles geriatrisch-onkologisches Betreuungskonzept für die Lebensqualität in der Zeit nach der Bestrahlung ist, zeigen nun Daten aus der PIVOG-Folgestudie – vorgestellt auf dem DEGRO-Kongress 2019.

Strahlentherapie im Alter – Fokus auf die Lebensqualität2019-06-17T11:55:25+02:00
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